• Steff Gras

Lebende Helferlein im Laufschuh

Die Fachrichtung des Biological Designs ist in reger Entwicklung und schon recht weit fortgeschritten. Neben dem Effekt der Ressourcenschonung bieten die Materialien aus lebenden Mikroorganismen, wie Bakterien oder Algen, den Mehrwert 'Funktion'. Sie sind in nahezu allen Produktbranchen einsetzbar. Ein T-Shirt signalisiert uns zum Beispiel, wenn die Luft dünn wird …



PUMA konzipierte, in Kooperation mit MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der Platform http://www.biorealize.com, einen Laufschuh, der förmlich lebt. Das Material enthält Mikroorganismen, die eigenständig auf die Körperfunktionen des Läufers reagieren. Sie ermöglichen eine individuelle Belüftung, indem sie Luftkanäle im Material erweitern und so den Fuß kühl halten. Man hat also Mitarbeiter im Schuh oder auf dem T-Shirt.

Die sogenannten „Carbon Eater” sind mit einer speziellen Algensorte angereicherte Silikonpads, die Läufer sich auf das Lauf-Shirt kleben können. Sie reagieren auf das in der Luft enthaltene Kohlendioxid und verfärben sich je nach Verschmutzungsgrad. So signalisiert mir das Pad, wenn die Luft dick wird und ich entweder langsamer laufen sollte oder ein Ortswechsel notwendig ist. Die Pads sind wiederverwendbar.

https://vimeo.com/264944617

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